Webdesign: Grundlagen, damit die Seite gelingt
Ohne HTML Kenntnisse gibt es kein Webdesign. Doch Webdesign muss auch richtig gemacht werden, damit es dem Unternehmen Erfolge gewährt. Hierbei ist es von entscheidender Bedeutung, dass bereits beim Anlegen des Grundgerüsts darauf geachtet wird, alle Fehler auszumerzen. Bereits winzige Fehler, die oft entstehen, weil einzelne Code-Zeilen so übernommen werden, wie sie vom HTML-Editor vorgegeben werden, können zu erheblichen Problemen führen. Damit das nicht geschieht, gibt es an dieser Stelle einen kleinen Crash-Kurs in punkto Webdesign:
Meta-Informationen richtig gestalten
Eine häufige Fehlerquelle im Webdesign sind Meta-Informationen. Sie sollen Suchmaschinen Anweisungen und Hinweise geben, beispielsweise ob die Seite indiziert werden soll oder nicht, sie können Beschreibungen der Seite an sich enthalten oder einfach den Autorennamen beinhalten. Die allermeisten dieser Meta-Informationen sind für das Webdesign unwichtig.
Dennoch können einige Infos sinnvoll sein, wie Keywords, die im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung einer Webseite von Bedeutung sind. Allerdings geben viele HTML-Editoren und CMS automatische Meta-Informationen heraus. Diese sollte der Webdesigner entfernen, denn der Name eines Templates oder dessen Autors hat im Bereich des Keyword-Metatags nun einmal nichts verloren.
Der Content-Type im Webdesign
Entscheidend für das erfolgreiche Webdesign ist der Content-Type, also die zu verwendende Zeichencodierung. In den meisten Fällen werden hierbei Regeln, wie utf-8 verwendet. Sie können Sonderzeichen darstellen, was insbesondere in der deutschen Sprache von Bedeutung ist. Denn hier werden die Umlaute und das „ß“ nur von wenigen anderen Content-Types richtig angezeigt. Wenn der Webdesigner nun vergessen sollte, die Zeichencodierung entsprechend einzustellen, können Sonderzeichen und Umlaute falsch dargestellt werden, wenn im Browser eine andere Sprache eingestellt ist.
In der Regel wird der HMTL-Editor den Content-Type automatisch einstellen. Dieser sollte stets mit der Zeichencodierung, die man für die Anzeige der Webseite benötigt, übereinstimmen. Andernfalls sollte die Zeichencodierung manuell eingestellt werden.
Die Description im Webdesign
Ein weiteres wichtiges Feld im Webdesign ist die Description, auf gut Deutsch die Kurzbeschreibung einer Webseite. Hierfür steht ebenfalls ein eigenes tag zur Verfügung. In die Description sollte eine wirklich kurze Zusammenfassung des Inhalts der betreffenden Webseite eingestellt werden. Denn häufig verwenden Suchmaschinen den description-tag für die Anzeige unter den Suchergebnissen.
Robots, Canonical URL und Favicons im Webdesign
Der robots-tag erklärt Suchmaschinen, wie sie mit einer Seite umgehen sollten. Hierbei wird regelmäßig eine Indizierung der Seite vorgenommen und Links auf der Seite werden verfolgt. Soll eines davon nicht durch die Suchmaschine geschehen, muss bereits beim Webdesign auf die entsprechende Einrichtung geachtet werden.
Entscheidend sind Canonical URLs im Webdesign. Sie sollen verhindern, dass es Probleme mit Duplicate Content gibt. Denn diesen strafen Suchmaschinen rigoros ab. Dabei kann Duplicate Content bereits dadurch auftreten, dass zusätzlich zur Webansicht eine Druckansicht der Seite zur Verfügung gestellt wird. Um nun nur eine Seite mit den Inhalten zu indizieren und zu verfolgen, sind die Canonical URLs geschaffen worden, die der Suchmaschine eine Hauptseite nennen.
Ein Favicon wirkt oftmals nur wie eine kleine Spielerei. Das Zeichen, das neben der Adresszeile im Browser, aber genauso bei Bookmark-Diensten angezeigt wird, bringt nämlich einen hohen Nutzen. Es verstärkt den Wiedererkennungswert der Webseite bei den Nutzern.
CSS und JavaScript im Webdesign
CSS und JavaScripts müssen auf vielen Webseiten eingebunden werden. Dank moderner Browser, die beides lesen können, gestaltet sich die Einbindung heute deutlich leichter, als es noch vor einigen Jahren der Fall war. Komplizierte HTML-Konstrukte benötigt man hierfür nicht mehr. Allerdings sollten beide Varianten stets in externen Dateien gespeichert und anschließend im Browser geladen werden. Dadurch kann die Seite an sich schneller geladen werden.
Um diesen Vorteil beizubehalten, sollten jedoch nicht zu viele externe Dateien im Hintergrund geladen werden. Denn JavaScript und CSS sind grundsätzlich im Webdesign eher sparsam einzusetzen.