BDG will wissen, was Designer verdienen
Der Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner, kurz BDG, hat kürzlich eine große Umfrage gestartet. Darin geht es um den Verdienst von Designern in Deutschland. Die Umfrage richtet sich an alle angestellten Designer. Sie können sich anonym an der Umfrage beteiligen und entsprechend die insgesamt 24 Fragen beantworten.
Dabei werden verschiedene Antwortmöglichkeiten vorgegeben, zwischen denen man sich entscheiden kann. Unter anderem geht es darum, wie sich der Beruf des Designers mit der Familie vereinbaren lässt. Außerdem soll geklärt werden, ob das Einkommen des Designers in einem angemessenen Verhältnis zu seinen Leistungen steht und wie hoch dieses tatsächlich ist. Die Ergebnisse, die die Umfrage liefert, sollen bereits im Januar 2011 veröffentlicht werden.
Ausblick auf die Ergebnisse
Auch wenn die Umfrage erst vor kurzem startete, die Ergebnisse, die schon bald veröffentlicht werden sollen, werden sehr interessant ausfallen. Denn erstmals soll damit eine Untersuchung zeigen, wie zufrieden deutsche Designer mit ihrem Einkommen sind. Für Arbeitgeber im Designbereich tun sich ganz neue Möglichkeiten auf. Sie können einerseits überprüfen, ob sie mit den gezahlten Löhnen und Gehältern tatsächlich im guten Durchschnitt liegen oder ihre Zahlungen erhöhen sollten. Andererseits können sie anhand der künftigen Ergebnisse erkennen, wie wahrscheinlich es ist, dass ihre Mitarbeiter zufrieden mit ihrem Einkommen sind.
Darüber hinaus erhalten freischaffende Designer einen Überblick über die ungefähren Einkommen in dieser Branche in Deutschland, womit sie ihr eigenes Einkommen realistischer einschätzen können. Sie erhalten zudem die Möglichkeit, ihre Stundensätze markt- und wettbewerbsfähig zu verändern und anzupassen.
Ergebnissen wird entgegen gefiebert
Doch nicht nur selbstständige Designer und Arbeitgeber fiebern den Ergebnissen der Umfrage entgegen, sondern genauso die angestellten Designer. Denn sie erhalten erstmals seit langem eine Chance, das eigene Einkommen mit dem Durchschnitt zu vergleichen. Dadurch besteht immerhin die Möglichkeit neuer Verhandlungen mit dem Arbeitgeber.
Für alle beteiligten Personen in der Fachwelt wird die Umfrage also wichtige Ergebnisse liefern. Außerdem kann endlich einmal der internationale Vergleich angestrebt werden, der viele bereits in den vergangenen Jahren interessiert hätte.